Falsch verbunden...

Erinnere dich zurück, als du das letzte Mal eine Magen-Darm-Grippe hattest. Du weißt bestimmt noch, was du gegessen hast bevor du dich mit der Kloschüssel unterhalten hast (bei mir war es ein gefülltes Weckerl, bei meiner Freundin D. waren es Schaumrollen...).

Und wenn du jetzt an dieses Essen denkst, wir dir wahrscheinlich wieder flau im Magen, oder?

 

Andere Geschichte:

 

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, hat sich meine Tante einen Hund aus dem Tierschutzhaus geholt. Er war sehr gut erzogen und ziemlich verspielt. Eines Nachmittags haben wir Kinder mit ihm Ball gespielt. Um ihm den Ball zu zeigen, habe ich meinen Arm in die Höhe getreckt. Darüber hat er sich aber nicht gefreut, sondern mich gebissen. Sein Vorbesitzer hatte ihn geschlagen, deshalb war die erhobene Hand eine angstauslösende Geste für ihn.

 

 

Wie passt denn das jetzt zusammen? 

 

In beiden Fällen hat das Gehirn zwei Dinge als Stressauslöser miteinander verbunden (Speise X - Übelkeit, erhobene Hand - Schläge). Das passiert ständig und absolut unbewusst. Diese Koppelung hat eigentlich den Vorteil, dass wir über bestimmte Dinge nicht mehr nachdenken müssen, sondern schnell reagieren können. Wenn aber ursprünglich harmlose Dinge als Stressfaktoren abgespeichert werden, kann das negative Auswirkungen haben.

 

Ein Kind, das in einem bestimmten Fach Probleme hat, kann zum Beispiel das Parfum der Lehrerin mit Stress verbunden haben. Im schlimmsten Fall führt alleine der Geruch zu einer Blockade und damit vielleicht zu einem Black-Out bei der Schularbeit.

 

Auch bei Unfällen wird oft eine bestimmte Augen- oder Körperhaltung mit Stress verknüpft. Jedes Mal, wenn diese Haltung wieder eingenommen wird, werden wir unbewusst an den auslösenden Stress erinnert. Das wäre hilfreich, würden wir uns wieder in einer Gefahrensituation befinden, meist ist es aber "nur" der Alltag.

Das sind dann Momente, in denen wir unangemessen reagieren, weil wir an etwas erinnert werden, das für uns lebensbedrohlich erscheint. Denn so sehr wir uns auch weiterentwickelt haben seit dem Neandertaler, in unserem Nervensystem ist Stress noch immer mit Lebensgefahr gleichgesetzt.

 

Solche Blockaden werden nur selten erkannt, beeinträchtigen aber teilweise massiv das Wohlbefinden. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests kann man die Ursache solcher Blockaden relativ rasch aufspüren und - soweit das Unterbewusstsein die Erlaubnis gibt - ganz sanft auflösen.

 

 

 

Du hast keine Lust mehr, dir von solchen Blockaden das Leben schwer machen zu lassen?

Ich kann dich auf dem Weg zu mehr Leichtigkeit unterstützen!

 

 

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